Deloitte-News

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  • Die Korrekturvorschrift des § 32a Abs. 1 KStG erfasst nicht nur die unmittelbaren Folgen einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA). Auch mittelbare Folgewirkungen beim Gesellschafter können berücksichtigt werden, etwa wenn eine aus der vGA abgeleitete verdeckte Einlage zu nachträglichen Anschaffungskosten einer Beteiligung führt.
  • Die Schlussanträge der Generalanwältin beim Europäischen Gerichtshof in dem Vorabentscheidungsverfahren ?Gena? (C-430/25) zur polnischen Wegzugsbesteuerung wurden am 15.10.2026 veröffentlicht. Das Verfahren beim EuGH könnte auch für die deutsche Wegzugsbesteuerung (§ 6 AStG) Bedeutung haben.
  • Das FG Köln hat entschieden, dass die erbschaftsteuerliche Begünstigung für ein an eine Betriebsgesellschaft überlassenes Grundstück auch bei einer mittelbaren Betriebsaufspaltung über eine zwischengeschaltete Kapitalgesellschaft in Betracht kommen kann. Zugleich bestätigt das Gericht hinsichtlich der Zurechnung von Verwaltungsvermögen bei Personengesellschaften die Auffassung der Finanzverwaltung.
  • Der BFH hat mit Urteil vom 29.07.2026 (II R 15/23) entschieden, dass ein negativer Wert des Gesamthandsvermögens bei der Bewertung eines Kommanditanteils für Zwecke der Schenkungsteuer auch dann zu berücksichtigen ist, wenn der Kommanditist seine Einlage vollständig erbracht hat und keine Nachschusspflicht besteht.
  • Mit Schreiben vom 20.10.2026 passt das BMF seine Verwaltungsauffassung an die Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 11.12.2025, IV R 17/23) an. Künftig ist bei teilentgeltlichen Übertragungen von Einzelwirtschaftsgütern nach § 6 Abs. 5 S. 3 EStG grundsätzlich die modifizierte Trennungstheorie anzuwenden. Das bisherige BMF-Schreiben vom 12.09.2013 wird aufgehoben.